522cm Rheinhalle 05:30 21:32

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50. Heineken Roeivierkamp Amsterdam 12./13. März 2022

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Bereits Freitag Morgen, am 11. März um 07.15 Uhr reiste die erste Gruppe unseres Damenteams mit Cedi nach Amsterdam. Nach der ein oder anderen Komplikation mit der Deutschen Bahn kam sie dann 12 Stunden später im Ruderclub Nereus an. Dort wartete bereits der Rest der Gruppe, welche mit dem Flugzeug angereist war. Empfangen wurden wir von Pasta, reichlich Bier und guter Stimmung. Nach dem Essen gingen wir dann ins Hotel, um uns von der anstrengenden Reise zu erholen.

Am nächsten Morgen wartete nämlich ein sehr frühes Morgentraining auf uns. Aufgrund der Verspätung am vorherigen Tag, mussten wir, bevor die Strecke präpariert wurde, noch das Boot auf dem Wasser einstellen. Nach einem kurzen aber effektiven Training ging es zurück ins Hotel, um einen ausgiebigen Brunch zu genießen. Als wir uns etwas ausgeruht hatten, machten wir noch einen Spaziergang zur Strecke, um etwas von der guten Stimmung erleben zu können.

Dann kamen für uns auch schon die ersten Rennen, jetzt wurde es ernst. Insgesamt waren es vier unterschiedliche Rennen. Gestartet wurde mit 2500m, im Anschluss daran kam direkt der 250m Sprint. Am Sonntag ging es dann weiter mit 5000m Langstrecke und 750m Sprint. Für diese Rennen bekam man dann Punkte, welche schlussendlich zusammengerechnet wurden. Die Langstrecken wurden als Headrennen ausgeführt und die Sprints jeweils zu zweit gegeneinander in Bahnen gefahren.

Am Samstag wurden wir direkt mit dem schnellsten aller Frauenboote, dem Achter aus Nereus, eingeteilt und somit mussten wir auf der 250m Strecke gegen sie sprinten. Zwar hatten wir keine Chance gegen diese Mannschaft, die Stimmung auf der Tribüne war jedoch umso besser. Das Langstreckenrennen am Sonntag lief für uns dann sehr gut. Nach langem Kampf schafften wir es, das Boot aus Thalwil, welches vor uns gestartet war, zu überholen. Das Rennen hat umso mehr Spaß gemacht, da wir von Coach Cedi vom Velo aus, sowie von unseren Ersatzfrauen, euphorisch angefeuert wurden. Im Sprint fuhren wir dann gegen ein Boot aus England, zu denen unser Abstand immerhin nicht ganz so groß wurde wie am Tag zuvor gegen Nereus.

Doch auch ausserhalb der Rennen war die Stimmung überragend. Schon am Samstag Abend wurde im Ruderclub Nereus ausreichend gefeiert. In der Menge an riesigen Holländer*innen fühlten wir uns allerdings ziemlich klein und gingen etwas unter. Durch Tara, unsere Holländerin im Boot, konnten wir jedoch ein paar neue Leute kennenlernen und so wurde der Abend sehr unterhaltsam.

 Am Sonntag Abend ging die Party in Nereus dann erst richtig los. Da nun alle Rennen vorbei waren, waren alle so richtig in Partylaune. Neben Bierbechern flogen schließlich auch andere Gegenstände durch den Ruderclub. Nachdem wir beschlossen hatten, dass es uns dort doch etwas zu voll und chaotisch wurde, liessen wir den Abend eher gemütlich ausklingen.

Am Montag Morgen wurde wieder ausgiebig gefrühstückt. Wir packten unsere sieben Sachen und erkundeten noch ein wenig die Altstadt von Amsterdam, bevor unser Zug zurück nach Basel fuhr. Alles in allem war es ein sehr gelungenes Wochenende, welches unser Frauenteam noch mehr zusammenschweißte. Vor allem dank Cedis Organisation lief alles wie am Schnürchen. Die Hotelreservierung, das Leihboot und der ganze Rest bereiteten keinerlei Probleme, was das ganze sehr entspannt machte. Das ganze Team verspürt daher in jedem Fall einen Wiederholungsbedarf!

Paula Bieg / Enya Henric

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