
Das ganze Wettkampfteam ist dieses Jahr für acht Tage nach Varese (Italien) ins Trainingslager gefahren. Wir sind mit einer Gruppe von rund 50 Personen angereist. Da unsere Gruppe so stark gewachsen ist, brauchten wir in diesem Jahr sogar zwei Bootsanhänger. Während alle Jugendlichen mit dem Reisebus unterwegs waren, wurden die Anhänger zum einen von Thomas Melges und zum anderen von Jonathan Sindacco nach Italien gefahren. Die Unterkunft liegt sehr günstig direkt am See und nur einige wenige Meter vom Bootslagerplatz entfernt. Bei unserer Ankunft mussten wir die Boote in strömenden Regen aufbauen, zum Glück hörte es dann aber für die allererste Trainingseinheit auf dem Lago di Varese auf zu regnen.
Ich denke, wir haben alle sehr viel von diesem Trainingslager profitiert. Für die Jüngsten war es die erste Erfahrung in einem Rennboot zu sitzen und die Älteren konnten weiter an ihrer Technik und Schnelligkeit arbeiten. Einige von uns gingen bereits vor dem Frühstück für eine kurze Runde aufs Wasser. Die Bedingungen waren so früh am Morgen auf dem See eigentlich immer sehr gut. Die Trainingswoche war sehr intensiv: Die etwas Älteren von uns absolvierten bis zu drei Trainingseinheiten pro Tag, aber auch die Jüngeren nutzten ihre zwei Einheiten am Tag. Sodass wir abends meistens ziemlich müde ins Bett fielen. Der See bot meistens sehr gute Ruderbedingungen. Am Mittwoch hatten wir dann einen halben Tag frei, eine kleine Gruppe ging nach Varese in die Stadt, andere nutzen die Gelegenheit, sich im Di-Bi mit Ruderkleidern einzudecken und einige blieben in der Unterkunft und genossen ihre Ruhe. Denn an diesem Tag war das Wetter für einmal sehr schlecht. Im Grossen und Ganzen war das Trainingslager ein Erfolg. Jeder konnte etwas aus dieser Woche mitnehmen, lernen und wird es hoffentlich in die kommende Regattasaison hineintragen.
Wir möchten uns an dieser Stelle noch ganz herzlich bei den Trainern Thomas Melges, Cédric Moser, Petra Angehm , Lorenz Bieg, Maurus Item und Patrick Weir bedanken, ohne die dieses Trainingslager nicht möglich gewesen wäre. Natürlich auch bei der Familie Sindacco die uns die ganze Woche tatkräftig unterstützt hat.
Meret Renold, Katharina Ebert
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