523cm Rheinhalle 05:30 21:32

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Swiss Indoors und SRV Langstrecke 26./27.02.2019

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BRC Junior/innen überzeugen an den Swiss Rowing Indoors 2019 in Zug und am zweiten SRV Langstreckentest auf dem Kanal in Niffer

Was für ein anspruchsvolles Wochenende für unsere Athletinnen und Athleten. Am Samstag kämpften und schwitzten sie in der Halle und am Sonntag folgte bei windigen Verhältnissen das zweite Kräftemessen innert 24 Stunden auf dem Wasser.

Die grosse Abwesenheit seitens des BRCs war Katharina Ebert. Eine hartnäckige Erkältung verunmöglichten ihr die gute Form aufzuzeigen und in Zug auf Medaillen-Jagd zu gehen. Doch zum Glück haben wir einen mehr als nur eine starke Athletin. So belegte Julia Andrist in ihrem ersten Jahr bei den U19-Juniorinnen den ausgezeichneten fünften Rang. Julia gewann im letzten Jahr in der U17-Kategorie den Titel und zeigte auf, dass sie bereits mit 17 Jahren gut, ja sehr gut bei den U19-Juniorinnen mithalten kann. Meret Renold, auch erkältet, kämpfte tapfer mit und wurde sehr gute siebte und Isabel Metcalf gute zwölfte.

Bei den U19-Junioren war das Trainerteam gespannt auf Clay Ivakovics Leistung. Er ging das Rennen selbstbewusst und frech an. Bis gut 1250 Meter war er stets zwischen den Rängen drei und fünf auf den Grossleinwänden zu sehen. Leider fiel er schlussendlich auf den guten zwölften Rang (von 90 Junioren!) zurück.

Bei den Junioren U15 und U17 waren die Felder ebenfalls gross und es herrschte ein harter Konkurrenzkampf um die Medaillen. Mit einem guten neunten Schlussrang von Frederick Oehl und einem erfreulichen neunzehnten Platz von Léon Zahner konnten die anderen BRC Junioren nicht ganz mithalten. Doch auf dem Wasser kann dies dann anders aussehen... Bei den U15Junioren zeigte Oscar Krause mit einem neunten Rang, dass auch in diesem Bereich mit drei Teilnehmern (24. und 41. Schlussrang) ein gutes Mannschaftsboot heranwächst. Anzumerken gilt es noch, dass nur ein Teil der BRC’ler in Zug am Start waren. Rund zwölf weitere Juniorinnen und Junioren absolvierten ebenfalls Ergotests in Basel.

Wie eingangs erwähnt, Ergometer und Wasser ist nicht das Gleiche! Am Sonntag zeigte in erster Linie Meret Renold mit ihrem sensationellen Sieg eindrücklich auf, dass sie und Katharina Ebert (noch krank) in einer sehr guten physischen und technischen Verfassung sind. Es ist das erste Mal, dass eine Juniorin des BRCs an der Spitze des Klassements eines Langstreckentest steht und lässt auf eine erfolgreiche Saison hoffen. Auch Julia Andrist mit ihrem siebten und Isabel Metcalf mit einem elften Schlussrang komplettierten das sehr gute Resultat unserer U19-Juniorinnen.

Im Skiff der U19-Junioren waren alle auf Clay Ivakovics Antwort auf dem Wasser gespannt. Clay, der erst seit gut zwei Jahren rudert und im letzten Jahr stets im Riemenbereich am Start war, musste in den letzten 4 Monaten in den Skiff umsteigen. Keine leichte Umstellung! Mit einem guten vierzehnten Schlussrang in einem sehr gut besetzten Rennen und mit nur gerade zehn Sekunden Abstand zum vierten Platz, lässt sich sein Einstand als Skiffiers sehen. Auch auf dem Wasser ging er das Rennen schnell an und konnte es leider nicht ganz durchziehen. Doch der Cheftrainer Thomas Melges weiss nun, wo er bei Clay ansetzen muss, damit er sein grosses Potential noch besser ausschöpfen kann.

Erfreulich war der Auftritt von Henrik Angehrn auf dem Wasser. Ein guter siebter Rang belohnte ihn für seine technisch gute Fahrt. Er ist im U17-Team des BRC ein Vorbild und seine konsequenten Trainingsbesuche zeigen auf, dass mit ihm auch im ersten Jahr bei den U17-Junioren zu rechnen ist. Nicht zu vergessen sind auch die zwei Teilnahmen am U17-Doppelzweier Rennen. Zwar waren die beiden Boote von Stansstad und Küssnacht ausser Reichweite, doch auch Vivien Goretic und Paula Bieg sowie Chiara Wooldridge und Laura Villiger zeigten starke Leistungen die auf eine gute Saison hoffen lassen.

Gesamthaft zeigten unsere Leistungssportler gute Resultate, wobei einige sich auch für weitere Selektionen durch den SRV empfohlen haben. Gespannt kann der 3. SRV Langstreckentest Ende März erwartet werden.

Dominik Junker
Leiter Leistungssport

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