
Glück im Unglück
Nach 19 Jahren stand die Strecke Walensee-Linthkkanal- Oberer Zürichsee wieder einmal auf dem Programm. Am Start beim Strandbad Walenstadt wurden wir mit Kaffee, Tee und frischem Zopf von Werner Merz (ehemaliger BRC’er und heutiger Präsident des SC Stäfa) verwöhnt – ganz herzlichen Dank! Dieser „Aufsteller“ tat gut, regnete es doch, zwar leicht, aber konstant! Bald zeigte sich aber die Sonne und der See präsentierte sich ebenfalls von der besten Seite, so dass die Umrundung – mit Mittagsrast in Weesen - bei herrlichem Wetter in Mols beendet werden konnte. Am Sonntag stand bei herrlichem Wetter der Linthkanal mit der heiklen Schwelle bei Ziegelbrücke auf dem Programm. Mit Plastikfolie, Klebband und Styroporwürfeln machten wir die Boote möglichst „wellenresistent“ und inspizierten mit allen Steuerleuten vor Ort die optimale Steuerung über die Schwelle. Trotz diesen guten Vorbereitungen füllte es drei von sechs Booten nach der Durchfahrt vom Heck her komplett, so dass die Mannschaften das Boot verlassen mussten. Nach einem kurzen „Schwumm“ konnten die Boote 250 Meter nach der Schwelle in eine Bucht gezogen und ausgeschöpft werden. Auf der Weiterfahrt auf dem Linthkanal konnten dann die aus dem weggeschwemmten Gegenstände wie Rollsitzpolster, Schöpfgefässe (!), etc. wieder eingesammelt werden. Fazit: Bei unserem Durchschnittsgewicht sind unsere C-Gigs für die Schwelle ungeeignet, sitzt der Steuermann doch rasch im Wasser! Mit Doppeldreier oder Vierer-Gigs besetzt als „Dreier mit“ und günstiger Gewichtsverteilung (!) kann die Schwelle gemeistert werde. Die schöne Strecke auf dem renaturierten Kanal bis Schmerikon lies die nassen Kleider trocknen und den leichten „Schock“ vergessen.
Christian Griss
05:30
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