
Bis kurz vor dem Ende der Stadtabfahrt hätte der Kurzbericht etwa so lauten können:
22 Ruderinnen und Ruderer in den Booten Quartiersmann, La Rheina, RossoBlu, No10! und 2 Nichtruderer nahmen an der 24. Ausgabe der Stadtabfahrt teil. Schleppi war mit einem Boot vertreten. Das Wetter war fast schon frühlingshaft, der Pegel bei 5.20. Bereits zum 5. Mal haben wir das Mittagessen bei Schleppi in dessen gemütlichem Clubhaus eingenommen. Dank dem niedrigen Pegel wurde die Bergfahrt bis zur Schleuse in weniger als einer Stunde bewältigt.
Wir danken Schleppi und vor allem Vreni Eltschinger, für die kameradschaftliche Gastfreundschaft und hoffen auf weitere gemeinsame Stadtabfahrten.
Ja, und dann kam die Schleusung. Wieder einmal hatten die Ruderboote mit den Wellen beim Füllen der Schleuse zu kämpfen. Ist es bei der Schleuse Birsfelden nicht möglich bei Kleinbootschleusungen den Wassereinlauf zu drosseln und die Kammer langsamer zu füllen? Diese Wellen hatten zur Folge, dass der No10! kippte und die Mannschaft unfreiwillig baden ging. Zum Glück trugen alle Schwimmwesten, so dass die Sache glimpflich ausging. Die Mannschaft konnte im Schleusenwärterhaus sofort unter die warme Dusche und eine Ruderin erhielt sogar Überkleider zum Anziehen. Da ich selber nicht ruderte, konnte ich mit dem Motorboot zusammen mit Valentin zuerst den vollgelaufenen No10! bergen und anschliessend die Mannschaft zurückfahren.
Es ist schon so, eine Fahrt ist erst zu Ende, wenn alle Ruderer in der Garderobe und alle Boote in der Bootshalle sind.
Peter Niederhauser
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