
Zu elft wollten wir herausfinden, wie sich so eine Jahrhundert-Mondfinsternis vom Wasser aus betrachtet abspielt:
Nach einem gemütlichen Grill-Znacht im Schatten (immer noch bei etwa 30 Grad) vor dem Strytgärtli machten wir uns gegen halb neun bei wunderbarem Wasser mit dem Quartiermann und dem Approximativ auf den Weg Richtung Moolespitz. Doch wir sind nicht die einzigen mit dieser Idee, nur haben einige der andern teils überdimensionierte Motoren und pflügen den eben noch glatten Rhein in ein Wellen- und Sprudelbecken um. Nach einer Ehrenrunde zurück zur Wylerwoog und etlichen Fehlanzeigen (nein, das ist eine Strassenlaterne….und auch die Kranbeleuchtung war’s dann halt doch nicht…..) kam er schliesslich am noch hellen Himmel blass und riesig zum Vorschein. Und je dunkler es wurde, desto röter schien er. Den ganzen Weg zurück konnten wir ihn bestaunen - ein wahrhaft feierliches Schauspiel!, welches wir sodann beim Bier vor dem Clubhaus noch zu Ende geniessen konnten.
Lucienne Renaud
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