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SM 2009 Vorschau PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Matthias Schmitz   
Dienstag, den 28. Juli 2009 um 09:39 Uhr

SM08__3 Basler RC schickt seine besten Athleten zur Schweizer Meisterschaft - Bangen um die Gesundheit von Luca Fabian
Am 04. und 05. Juli wird auf dem Rotsee bei Luzern die Schweizermeisterschaft im Rudern ausgetragen. Der 2000m lange Natursee wird nur für diesen Anlass und den eine Woche später folgenden Weltcupfinal den Sportlern geöffnet die Restliche Zeit des Jahres ist der See als Naturschutzgebiet gesperrt. Vielleicht ist der auch als Göttersee bezeichnete See deshalb ein so beliebter Kurs bei den Ruderern weltweit.

Der BRC muss sich derzeit vor allem um Luca Fabian sorgen, der schon seit einiger Zeit durch Rückenprobleme geschwächt ist, und hofft für die kommende Meisterschaft wieder in Topform zu sein. Er wird sowohl im Skiff an den Start gehen wie auch im Doppelzweier mit Valentin Gmelin vom RC Uster. Für beide fing die Saison sehr gut an, belegten sie doch bei den SRV Trials in Varese im vergangenen April noch die Plätze 1 und 3. Sie hoffen die Saison ähnlich erfolgreich abschließen zu können. Luca Fabian ist aufgrund seiner vielen überzeugenden Leistungen im 4x des Schweizer Nationalkaders an die Junioren WM selektioniert. Auch aus diesem Grund hofft Fabian so schnell wie möglich fit zu werden. Zweiter Hoffnungsträger ist Jan Greve, derzeit schnellster Ruderer der U 23 Klasse. Auf der Schweizermeisterschaft muss er sich erheblich stärkeren und älteren Gegnern stellen, da die U 23 Klasse auf der offiziellen Meisterschaft vor einigen Jahren abgeschafft wurde, als es dort einige Jahre wenig Beteiligung gab. Vielleicht kann Greve aus seinem Erfolg vom letzten Wochenende aber so viel Energie ziehen, dass ihm eine Überraschung gelingt. Sein Jahrgangsgleicher Ruderkollege Maurice Koenemann konnte bisher durch Krankheit und Berufliche Ausbildung bedingt noch an keiner Regatta teilnehmen und verzichtet daher auf die Teilnahme an der SM. Ohne Vorrennen fehlt mir einfach die Laktattoleranz, so Koenemann, der damit ganz richtig darauf hinweist, dass der Körper erst auf die harten Belastungen eines echten Rennens vorbereitet werden muss um im harten Bord an Bord Kampf zu betehen. Der BRC hofft im nächsten Jahr wieder auf ihn zählen zu können. Ebenfalls verzichtet hat Philipp Pfirrmann, der sich mangels gleich alter Partner keine Illusionen auf Chancen im Einer macht. In voller stärke und sowohl im Doppelzweier wie auch im Doppelvierer gehen die Juniorinnen des BRC Severine Stuber, Nadine Furrer, Simone Skelton und Amélie Heusler an den Start. Sie hoffen sich noch einmal steigern zu können im Vergleich zu den letzten Mannschaften und wollen dabei aus Ihrer gegenseitigen Freundschaft Kraft ziehen und füreinander kämpfen. Eine wild Card spielt der BRC noch mit Damian Amrein aus, der auch in den Augen das Nationaltrainers großes Potential hat, in dieser Saison aber eher unkonstant unterwegs war. Zuverlässige Routiniers sitzen in den Großbooten der Masters des BRC. Die im Schnitt über 50 jährigen Ruderer wollen es im Doppelvierer und im Achter noch einmal wissen und haben in den Vorrennen der Saison bereits gezeigt, das Sie sich in diesem Jahr noch einmal steigern können und vielleicht sogar mit einem Schweizermeistertitel zurück nach Basel fahren können. Sie wollen damit auch der Nachwuchsgruppe des BRC ein Vorbild sein und zeigen wie viel Freude es machen kann im Großboot zusammen anzutreten und zu siegen. Im Achter werden Matthias Walser, Dieter Leber, Charles Kroepfli, Stehen Kleinbrink, Andreas Chiquet, Bernhard Chiquet, Jürgen Nelis und Andreas Thoenen sitzen, im Doppelvierer werden vorrausichtlich Matthias Walser, Charles Kroepfli, Jürgen Nelis und Dieter Leber an den Start gehen.

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 17:46 Uhr